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Steuerung

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Integrierte Steuerungsarchitektur

Einheitliche Methoden und Datenbasis mittels Data Warehouse

zeb/rolf.schierenbeck.associates (Steuerungsarchitektur)

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Zusammenfassung

Die Raiffeisen Bank International AG initiierte mit Unterstützung von zeb/ ein Programm zum Aufbau einer integrierten Steuerungsarchitektur mit zentralem Datawarehouse (DWH), um den Anforderungen der Bankengruppe an eine konsistente Steuerung mit hoher Qualität und Zukunftssicherheit weiterhin gerecht zu bleiben. Durch die Anwendung einheitlicher Methoden und die Schaffung einer konsistenten Datenbasis schafft das DWH für die vier Steuerungsbereiche Risk, Accounting, Controlling und Regulatory einen Single Point of Truth. Mit der Umsetzung dieses Programms ist die Raiffeisen Bank International AG bereits jetzt gut auf die neuen Anforderungen wie Basel III, Meldewesen und IFRS 9 vorbereitet und kann Synergien aus der flexiblen und integrierten Steuerungsarchitektur heben.

zeb/rolf.schierenbeck.associates (Steuerungsarchitektur)

Der Kunde

Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) ist in Austria/CEE eine der führenden Kommerz- und Investmentbanken. Insgesamt betreuen rund 60.000 Mitarbeiter ca. 13,7 Millionen Kunden in rund 2.900 Geschäftsstellen, ein Grossteil davon in CEE.

Die Projektherausforderung

Um den Anforderungen der Bankengruppe an eine konsistente Steuerung mit hoher Qualität und Zukunftssicherheit weiterhin gerecht zu bleiben, wurde ein Programm zum Aufbau einer integrierten Steuerungsarchitektur mit zentralem Datawarehouse (DWH) initiiert. Durch einheitliche Methoden und eine konsistente Datenbasis schafft das DWH für die vier Steuerungsbereiche Risk, Accounting, Controlling und Regulatory einen Single Point of Truth.

Zukünftig werden so Abstimmungsaufwände minimiert und Netzwerkbanken profitieren von der Reduktion und Vereinheitlichung von Datenanlieferungen zwischen den Steuerungsbereichen. Als eine der ersten Kernanwendungen wird ein „Group Customer and Product Profitability (GCPP)”-Reporting realisiert. Durch die flexible Architektur lassen sich sukzessive neue Anforderungen weiterer Steuerungsbereiche schnell und modular auf die Plattform heben. Das Gesamtprogramm wurde in mehrere Projekte unterteilt, die ab Anfang 2011 von zeb/ begleitet wurden.

Die Lösung

Von Beginn an unterstützte zeb/ vor allem bei der fachlichen und konzeptionellen Modellierung des Business Data Model (BDM). Dabei wurde zunächst der Scope auf relevante Anforderungen eingegrenzt und in fachlich sinnvolle Arbeitspakete zugeschnitten. Die Arbeitspakete wurden zeitlich überlappend von einem kleinen Kernteam und wechselnden Fachexperten begleitet. In jedem Arbeitspaket wurden für einen bestimmten fachlichen Ausschnitt die verschiedenen Anforderungen aufgenommen, harmonisiert und so granular wie nötig modelliert. Das BDM bildete die Grundlage für das logische und physische Datenmodell, das Sourcing aus den bestehenden Quellsystemen sowie die Anbindung der genannten Anwendung.

zeb/ hat im „Group Customer and Product Profitability“-Projekt die Projektleitung übernommen und berät bei fachlichen Fragestellungen. Ziel des Projekts ist es, eine integrierte Sicht auf die gruppenweiten Kunden- und Produktprofitabilitäten für Non-Retail herzustellen (vom lokalen Account Manager bis zum RBI-Gesamtvorstand), welche den Empfängern eine Analyse der Steuerungsinformationen entlang der definierten Auswertungsdimensionen und einen Drill-down bis auf Einzelgeschäftsebene ermöglicht. Darüber hinaus umfasst das GCPP-Projekt den Aufbau eines Anreizsystems für Account- und Produktmanager zur Erreichung der strategischen Zielvorgaben.

Die Projektresultate

Die fachliche Harmonisierung der Datenanforderungen der Steuerungsbereiche Risk, Accounting, Controlling und Regulatory sind ein wesentlicher realisierter Meilenstein im laufenden Programm. Im GCPP-Projekt befindet sich die Erweiterung auf das Leasing- und Investmentbanking-Geschäft der RBI sowie die Erweiterung des Anreizsystems in der Planungsphase. Zukünftig wird die geschaffene integrierte Steuerungsarchitektur mit weiteren Anwendungen aus den Steuerungsbereichen Risk, Accounting, Controlling und Regulatory ausgestaltet. Bereits jetzt sieht sich die RBI für die angekündigten neuen Anforderungen wie Basel III, Meldewesen und IFRS 9 gut vorbereitet und kann Synergien aus der flexiblen und integrierten Steuerungsarchitektur heben.