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Lean Management

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Einführung Lean Management zur Optimierung der Produktion und der logistischen Prozesse

Bestandsreduktion, Erhöhung Qualität & Lieferfähigkeit, effektivere Prozesse

Optiqum (Lean Management)

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Zusammenfassung

Innerhalb der Lieferkette für Automotive-Teile stiess das Unternehmen als Lieferant an Grenzen: die vom Kunden geforderte Qualität der Kunststoffteile sowie der logistischen Prozesse wurden zunehmend zum Engpass. Abstufungen und Androhung von Auftragsstopps machten sichtbar, dass dringend Handlungsbedarf bestand. Über die Ursachen, warum diese negative Entwicklung eingetreten ist, bestand Uneinigkeit im Führungskreis. Die Geschäftsführung wünschte eine generelle Infragestellung aller Prozesse und Akteure und eine Neuausrichtung des Unternehmens. Die OPTIQUM Unternehmensberatung GmbH wurde gebeten, in einem Incentive-Workshop über grundsätzliche Ansätze einer modernen Aufstellung des Unternehmens zu informieren und gemeinsam mit dem Führungskreis ein Programm aufzusetzen, welches mittelfristig deutliche Verbesserungen und langfristig die Wettbewerbsfähigkeit sichert.

Optiqum (Lean Management)

Der Kunde

Inhabergeführtes Mittelstandsunternehmen im Bereich Werkzeugbau und Spritzgusstechnik, welches hauptsächlich als Lieferant für die Automobilindustrie tätig ist. Das Portfolio umfasst Angebote entlang der gesamten Prozess-Kette von der Entwicklung, Konstruktion über Prototypen- & Werkzeugbau bis hin zu Montage und Produktion. Produktschwerpunkte sind Standard-Spritzgussartikel, Inserttechnik (z.B. Drehfallen, Sperrklinken), Mehrkomponentenartikel (z.B. Fahrzeuginterieur, Freizeit) und GID-Artikel (z.B. Griffe).

Die Projektherausforderung

Die Ausgangssituation stellte sich sehr komplex dar (u.a.): Führungskräfte, die unterschiedlicher nicht sein konnten und bei denen teilweise kein Verständnis für die Rolle einer Führungskraft entwickelt war; Meetings ohne Protokolle; Termine, die willkürlich verschoben werden konnten; Teamentscheidungen auf Basis der Lautstärke der Akteure; Arbeitsplanung ohne nachvollziehbare Datenbasis; Daten, die doppelt und dreifach gepflegt wurden, sich jedoch teilweise widersprachen; Mitarbeiter, die weitgehend entmündigt waren und teilweise zwischen richtig und falsch nicht zu unterscheiden wussten bzw. durften.

Innerhalb der Lieferkette für Automotive-Teile stiess das Unternehmen als Lieferant an Grenzen: die vom Kunden geforderte Qualität der Kunststoffteile sowie der logistischen Prozesse wurden zunehmend zum Engpass. Abstufungen und Androhung von Auftragsstopps machten sichtbar, dass dringend Handlungsbedarf bestand.

Die Lösung

Die Projektresultate

Innerhalb der ersten vier Monate konnte ein Einsparungspotential von rund einer viertel Million Euro aufgezeigt werden, ein Drittel davon konnte innerhalb kurzer Zeit direkt „gehoben“ werden. Neben konkreten, messbaren Einsparungspotenzialen wurden weitere, weniger direkt messbare Effekte erreicht: Das Abteilungsdenken konnte deutlich reduziert werden; Die Fokussierung auf Lösungsansätze anstatt der ständigen Suche nach dem Schuldigen brachte einen spürbaren Gewinn an Lösungswillen und Lösungsbereitschaft; Führungskräfte, die sich mit dem neuen Denken nicht anfreunden konnten, verliessen das Unternehmen; Mitarbeiter schöpften sichtbar Hoffnung, endlich ihre Probleme gelöst zu bekommen; Die Reduzierung von Beständen, die Sauberkeit in der Fertigung und die Transparenz bei den gelebten Abläufen wurden schrittweise erhöht.

Der Kunde war sehr zufrieden mit unserer Arbeit und das äusserte er auch nach aussen hin: „Die Höhe der innerhalb kurzer Zeit aufgespürten, finanziell bewerteten Verschwendungen überrascht schon.“ (Geschäftsführer) „Wenn wir von Anfang an zuerst die Notwendigkeit einer Definition der Prozesse und der daran gebundenen Informationen gelebt und anschliessend Entscheidungen getroffen hätten, könnten wir uns heute viel Ärger und Nacharbeit sparen und die Transparenz im Unternehmen wäre deutlich höher. Vor allem aber würden die Mitarbeiter den Vorgaben und Ergebnissen trauen.“ (Führungskraft).

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