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WACHSTUM DURCH (DISRUPTIVE) INNOVATION

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Im Bewusstsein eigener Kompetenzen, mit der Kreativität Vieler neue Wachstumsräume (er-)finden

Von der Analyse über Co-Creation zur tragfähigen Geschäftslogik

Innovative Management Partner (disruptive Innovation)

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Zusammenfassung

Eine Diversifikation außerhalb des Kerngeschäfts wird dort zur Überlebensfrage, wo Märkte unwiderruflich schrumpfen – so auch für SSM. Die Schärer Schweiter Mettler AG, eines der ältesten Unternehmen der Schweiz, konnte sich über Dekaden hinweg durch Innovationen im internationalen Wettbewerb der Textilwirtschaft behaupten. Zuletzt sah man sich im Kerngeschäft mit anhaltender Marktschrumpfung konfrontiert. Auf zu neuen Ufern, zu Ufern außerhalb der Textilwirtschaft lautet denn auch die Devise einer Initiative, für die man externe Begleitung einbindet. Das Ziel: profitables Wachstum. Wachstum außerhalb der Begrenzungen und der Zyklizität des Kernmarktes und getragen von den eigenen (Kern-)Kompetenzen. In einem ersten Schritt ging es um das „ERKENNEN DER EIGENEN STÄRKEN“. Ein Eigenbild der Kompetenzen wurde unter Einbindung aller Mitarbeiter erhoben und deren tatsächliche Stärke bewertet. Das Eigenbild wurde durch persönliche Tiefeninterviews mit Kunden und Lieferanten gespiegelt. So entstand (a) ein gemeinsames und (b) vor allem ein realistisches Bild der eigenen Stärken. Im zweiten Schritt wurden basierend auf den identifizierten Kernkompetenzen – durch aktive ÖFFNUNG NACH INNEN und AUSSEN – neue Wachstumsfelder identifiziert. Eine FOKUSSIERUNG erfolgte durch die Überprüfung, welche Kompetenzen in welchem Umfang auf die neuen Felder übertragbar sind und welche Vorteile dadurch im jeweiligen Kontext geschaffen werden. Mittels des IMP-Geschäftslogikspiels wurden die TOP 3-Wachstumsfelder (= Schritt 3) entlang der Dimensionen

  • Positionierungskern: Wofür stehen wir? Was differenziert uns?
  • Angebotslogik: Was genau wird angeboten?
  • Wertschöpfungslogik: Wie wird die Leistung erstellt?
  • Marktangang: Welche Kundensegmente/ Nischen werden wie angegangen?
  • Erlöslogik: Wie generieren wir ausreichende Rückflüsse? zu einzigartigen, stimmigen & zukunftsfähigen Geschäftslogiken weiter detailliert.

Innovative Management Partner (disruptive Innovation)

 Der Kunde

SSM – Schärer Schweiter Mettler – blickt zurück auf über 300 Jahre Tradition und Know-how im Maschinenbau für die Textilwirtschaft. Im Bereich Textilmaschinen ist SSM der führende Hersteller für Maschinen zur Garnbearbeitung und Präzisionswicklungen mit besonderem Gewicht auf Feingarne und schnelle Prozesse. Die SSM gehört zur SCHWEITER TECHNOLOGIES GRUPPE (ca. 850 Mio. CHF Umsatz/ 2.500 Mitarbeiter).

Die Projektherausforderung

Die zentralen Herausforderungen lassen sich wie folgt zusammenfassen:

BLEIBEN SIE NICHT BEI IDEEN STEHEN: Zur Einbindung unterschiedlichster Perspektiven wurden im Zuge eines „Business Logic Contest“ Mitarbeiter aus unterschiedlichsten Bereichen eingeladen (Marketing, Vertrieb, Produktmanagement, Produktion, Controlling). Ergebnis waren nicht bloße Ideenkeime, sondern durchdachte und detaillierte Konzepte rund um die angestrebte Positionierung.

ÜBERDENKEN SIE IHRE AUFSTELLUNG: Die zentrale Frage lautet; kann sich die Idee bzw. die daraus entwickelte Geschäftslogik im Rahmen der bestehenden Strukturen wirklich entfalten? Man muss dem Neuen entsprechend Raum geben.

NUTZEN SIE NETZWERKE – EIGENE UND FREMDE: Ohne Zugriff auf und die Einbindung von externen Wissensträgern ist das Validieren und Schärfen der Konzepte nicht darstellbar. Zudem bringen Netzwerke (trotz anfänglicher Verzögerung) einen enormen Zeitgewinn.

NEHMEN SIE SICH DIE ZEIT UND DIE RESSOURCEN: Nicht selten werden beim Durchforsten des Unternehmens Kernkompetenzen zum Vorschein kommen, an die man ursprünglich nicht dachte. Hier tun sich ungeahnte Chancen auf.

DAS NEUE FÄLLT NICHT VOM HIMMEL: Es bedarf guter Vorbereitung und erfordert viel Energie. Wenn man sich dazu entschließt, den Weg zu gehen, dann mit voller Energie.

Die Lösung

Wichtige Schritte im Rahmen des Projektdesigns waren: 

Die Projektresultate

Das Projekt half SSM, neue Wachstumsräume zu finden. Es ging nicht um ein BESSER und nicht um ein „more oft he same“, sondern um ein ANDERS und das ANDERS zum Funktionieren zu bringen. Das Projekt mündet in drei Konzepte (Geschäftslogiken), von denen eine bereits erfolgreich im Markt platziert ist. "Ein Unternehmen, das sich schon derart lange an der Technologiespitze befindet, verfügt über spezifische Kompetenzen. Was ich wollte, war aber kein euphorisches Bild unserer Kompetenzen, sondern ein REALISTISCHES – gespiegelt durch unsere Kunden und Lieferanten. Dieser Reflexion der eigenen Stärken folgte die bewusste Öffnung; im Kern ging es darum, ausgehend von unserem „neuen“ Kompetenzverständnis lateral zu denken – und auch denken zu lassen. Beim (Er-)Finden von neuen Wachstumsräumen wollten (und durften) wir uns nicht auf unsere eigene Kreativität verlassen – und schon gar nicht auf ein rein technologisches Weltbild. Unter Einbindung von externen Experten wurden in mehreren Open Innovation Sessions zehn kompetenzverwandte Wachstumsräume und über 150 Ideenkeime generiert. Uns war es jedoch wichtig, nicht bei der Idee stehen zu bleiben, sondern eine tragfähige Geschäftslogik zu entwickeln. Wir haben diesen Part "spielend" gelöst. Mit spielend meine ich nicht "leicht", sondern im Zuge eines "Business Logic Contest" zu dem wir Kollegen aus unterschiedlichen Bereichen geladen haben. Für mich ist es ein bleibender Eindruck, wie im Rahmen eines Spiels aus einzelnen Kollegen erfolgreiche Teams und aus diesen Teams ehrgeizige Unternehmer wurden, die für Ihre Ideen kämpften." Dipl.-Ing. ETH Ernesto Maurer, MBA CEO SSM AG.