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13.03.2015 Zurück

Optimierung der Performance im Zuge der Wechselkurs-Krise

Im Zuge der Freigabe des Wechselkurses des CHF müssen viele Unternehmen Massnahmen einleiten, um trotz eines starken Franken wettbewerbsfähig zu bleiben. Diese akute Not spiegelt sich in einem massiven Nachfragezuwachs nach externem Know-how zu Supply Chain Lösungen.

Laut einer Sonderumfrage der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich sind die Umsätze im Maschinenbau, der Autozuliefer-Industrie, der Chemie- und Pharmaindustrie, der Hotellerie und des Textilgewerbes besonders betroffen von der Aufgabe des Mindestkurses. Die unmittelbaren Massnahmen reichen von Arbeitszeit-Anpassungen und Lohnkürzungen bis zu Einstellungs-Stopps. Mittelfristig tut eine Standortbestimmung not und Unternehmen müssen sich grundsätzlichen Fragen zum Geschäftsmodell, der Standortpolitik, Fertigungstiefe und Auslagerung von Unternehmensfunktionen stellen.

Vor allem export-orientierte Unternehmen stellen Überlegungen an, wie sie dem starken Franken entgegenwirken können. Produktionsverlagerungen in Niedriglohnländer, Preisanpassungen auf ausländischen Absatzmärkten, Neuverhandlungen mit Zulieferern und Kunden können der Absicherung gegen die Frankenaufwertung dienen. Die Auswirkungen der SNB-Wechselkurspolitik sind erheblich, die notwendigen Massnahmenbündel der Unternehmungen erfordern rasche, aber auch tiefgreifende Veränderungen.

Dies bestätigt auch eine aktuelle Studie von Horváth & Partners zum neuen CHF-Wechselkurs im Januar 2015. Sie zeigt deutlich, dass erneute Kostensenkungsmassnahmen von oberster Priorität sind. Einsparungen, die bereits zwischen 2011 und 2014 realisiert wurden, reichen oft nicht mehr aus, um mittelfristig die Existenz des Unternehmens zu garantieren. Neben weiteren kurzfristigen Anstrengungen im Overhead-Bereich sowie im Einkauf geht die Mehrheit der Teilnehmer davon aus, dass Aspekte der Strategie und Geschäftsmodell, Shared Services, Outsourcing oder die Verlagerung von Aktivitäten ins Ausland nun von ihrem Unternehmen geprüft werden.

Die Lösung dringender Handlungsbedarfe ist vielfach nur unter Beizug von externem Know-how und externen Kapazitäten möglich. Die Februar-Statistik auf unserer Plattform consultingsearcher.com bestätigt sehr deutlich eine Zunahme der Suche nach Beratern zum Thema „Supply Chain Management“ um rund 190%! Im Zuge der Freigabe des Wechselkurses des CHF stehen Unternehmen vor Fragen der Standortpolitik, der Fertigungstiefe und Auslagerung von Unternehmensfunktionen.