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14.07.2014 Zurück

Kostensenkung geniesst bei Kunden im Jahr 2014 höchste Priorität

Unternehmen im DACH-Raum setzen Berater im Jahr 2014 am ehesten für Kostensenkungsprojekte ein (Quelle: sourceforconsulting). Erstaunlich, sollten drakonische Kostensenkungsmassnahmen aufgrund der Finanzkrise doch passé sein. Warum also entsteht dieser Bedarf?

„Feuerlöscher“ bieten kurzfristige Krisenlösungen

Die Ausgangssituation bei Unternehmen, die sich einem Kostensenkungsprogramm unterziehen, kann unterschiedlich sein. Deshalb gibt es auch unterschiedliche Arten von Kostensenkungsprojekten. Selbstverständlich heisst das auch, dass für die verschiedenen Kostensenkungsprojekte unterschiedliche Berater zum Einsatz kommen müssen.

Einschneidende Kostensenkungsbedarfe entstehen in Krisensituationen, wenn es darum geht, durch schnelle und tiefgreifende Massnahmen das Überleben des Unternehmens zu sichern. Solche strukturellen und fundamentalen Kostensenkungen kennt man aus der Automobil- und Telekombranche, jüngstens auch aus dem Finanzdienstleistungssektor. Als bekannteste „Feuerlöscher“, also harte Kostensenker, gelten McKinsey oder Roland Berger. Aber es gibt auch viele kleine Top-Berater, welche solche Turnaroundsituationen hervorragend meistern können (Beispiel: Arkwright).

Kunden setzen auch auf langfristig orientierte Sparmassnahmen

Anders gelagert sind Kostensenkungs- oder Effizienzsteigerungsprogramme, welche Unternehmen helfen, nachhaltig für die Zukunft gewappnet zu sein. Diese Projekte haben eher einen Präventions- oder Langfristcharakter. Es geht dabei um die langfristige Sicherstellung der Leistungsfähigkeit der eigenen Organisation. Wenn also die befragten Unternehmen aus dem DACH-Raum Kostensenkungsprojekte als erste Priorität nennen, ist davon auszugehen, dass damit nicht die drastische Kostenminimierung im Vordergrund steht, sondern zukunftsorientierte Leistungssteigerungsprogramme.

Berater, die solche Projekte erfolgreich begleiten, kommen nicht aus der „Turnaroundecke“ (Beispiel: Humatica). Während in Turnaround-Projekten keine Zeit für eine starke Einbindung der Kundenmitarbeiter und die Befähigung der Organisation bleibt, sind dies bei zukunftsorientierten Leistungssteigerungsprogrammen wesentliche Garanten für den Erfolg. Solche Projekte dauern in der Regel denn auch länger (und sind vielleicht daher auch etwas teurer) als Projekte, bei denen es nur um das kurzfristige „Löschen des Feuers“ geht.

Wichtig für Kundenunternehmen, die Kostensenkungsprojekte an Berater vergeben wollen, ist daher, sich über die Ausgangssituation, die Ziele und die Zusammenhänge Klarheit zu verschaffen, um auf dieser Basis mit dem richtigen Berater den eingeschlagen Weg erfolgreich zu Ende zu bringen.