Sprechen Sie mit einem CONSULTINGSEARCHER Experten +41 44 350 28 50
13.02.2014 Zurück

Body-Leasing oder Beraterteams?

2/3 der Beratungsaufträge werden aus Gründen vergeben, die eher auf Einzelpersonen zugeschnitten sind (Suche nach individueller Expertise, nach Sparringpartner- oder Projektleiter-Rollen). 2014 wird dies sogar noch zunehmen. Der „klassische“ Einsatz von grösseren Beratungsteams scheint dagegen rückläufig.

Die Motivation der Kunden, Berater einzusetzen

Body Leasing

Das Strategic Planning Programme 2014 von sourceforconsulting.com untersucht die grossen Trends in der Beratungsindustrie durch Befragungen von Kunden und Beratern (weltweit 800 Kunden und 350 Berater). 

Einige der zuerst erstaunlichsten, aber nachvollziehbaren Daten liefert die Studie zum Thema, aus welchen Gründen Kunden Berater einsetzen. Viele der angegebenen Faktoren lassen sich dabei durch „individuelle Beratung“ (also Beratung im Sinne des Body-Leasing) abdecken. Mehr als ein Fünftel der befragten Unternehmen schätzen, dass dieser Bedarf 2014 sogar noch zunehmen wird resp. den Bedarf nach „klassischer“ Beratung in Teams übertreffen wird.

Ein Vorteil für die kleinen Beratungsunternehmen?

Auf den ersten Blick vermutlich ja. Jedoch scheinen Kunden bereits einen Drittel ihres Bedarfs nach „Individual-Beratung“ über die grossen Beratungshäuser zu decken. Auch wenn Body Leasing von den grossen Beratungshäusern sicher teurer einzukaufen ist als bei kleineren Beratungshäusern, bedeutet dies für erstere in der Regel dennoch geringere Tagessätze und Margen. Aus Kundensicht stellt sich damit die Frage, welchen Mehrwert die grossen Brands im Rahmen der „Einpersonen-Beratung“ bringen.

Welche Beratungsunternehmen wie einsetzen?

Brand und Grösse eines Beratungshauses sind wichtig - für manche Projekte. Den höheren Preis, den man tendenziell für die Big Brands zahlt, muss sich daher rechtfertigen. Für „Body Leasing“-Mandate, die jeweils den Einsatz von Einzelpersonen oder sehr kleinen Teams erfordern, greifen auftraggebende Kunden deshalb häufig auf die kleineren Beratungsunternehmen zurück. Denn diese sind eher fähig, die geforderten sehr spezifischen Skills in der notwendigen Tiefe zu einem „vernünftigen“ Preis anzubieten. Im Gegensatz dazu können die grossen Beratungshäuser ihre „Stärke“ bei notwendigen internationalen Staffings und grossen Transformationsteams ausspielen. Sofern sie in der Lage sind, aus ihrem grossen Expertenpool die richtigen Personen auf die geforderten Aufgaben zu matchen.