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Kleine vs. grosse Beratungsunternehmen

Welche Beratung eignet sich für mich?

Kundenunternehmen wägen heutzutage viel stärker ab, ob sie für ein bestimmtes Projekt eher auf ein Beratungsunternehmen mit einem bekannten Brand oder eher auf eine spezialisierte Boutique-Beratung berücksichtigt werden soll. Deshalb stellt sich vermehrt die Frage, was man von diesen beiden „Grundtypen“ der Beratung erwarten kann, wo sie sich unterscheiden, was sie können und was sie nicht können.

 

Kleine vs grosse Beratungsunternehmen

 

Was steckt hinter einem grossen Brand in der Beratungsbranche?

Der Mehrwert der grossen, bekannten Beratungshäuser fällt in 3 Kategorien:

  1. Reputation und Risikominimierung: Vielfach argumentieren Kundenunternehmen, dass man mit einem grossen Brand „nichts falsch machen kann“, da hinter dem Brand eine professionelle Organisation und Reputation steht
  2. Reichweite: Weil die grossen Beratungsunternehmen global aufgestellt sind, eine grosse Vielfalt von Dienstleistungen in verschiedenen Branchen anbieten besitzen sie einen grossen Pool an Wissen, Erfahrungen sowie ein umfassendes Netzwerk
  3. Beraterpool: Grosse, bekannte Beratungsunternehmen haben es naheliegend einfacher, eine grosse Zahl guter Mitarbeiter zu rekrutieren, basierend auf ihrer Marke, den Ausbildungsmöglichkeiten und nicht zuletzt den Löhnen.

 

Was bekommt man von kleineren Boutique-Anbietern?

Boutique-Anbieter besitzen offensichtlich nicht über eine so starke Marke, d.h. sie müssen sich mit anderen Qualitäten überzeugen und sich differenzieren:

  1. Fokus: Kleinere Beratungsunternehmen weisen zwar nicht den Range an Dienstleistungen der Grossen auf, verfügen aber über spezialisiertes, tiefes Wissen und vielfältige Erfahrungen in ganz spezifischen Bereichen
  2. Pragmatismus und Umsetzung: Da Boutique-Anbieter nicht im „Pyramiden-Modell“ organisiert sind, weisen sie im Verhältnis eine grössere Anzahl seniorer Berater auf, häufig auch gekoppelt mit Managementerfahrung der einzelnen Berater
  3. Flexibilität: Kleinere Organisationen sind naturgemäss flexibler, d.h. Boutique-Anbieter können flexibler auf die Kundenbedürfnisse eingehen und leichter verschiedene Delivery Modelle anbieten

 

Wie entscheidet man zwischen kleinen und grossen Beratungsunternehmen?

Ist der höhere Preis, den man für eine Marke und die Grösse eines Beratungsunternehmens zahlt, immer gerechtfertigt? Stellen die teilweisen „Abstriche“, die man bei kleineren Beratungshäusern machen muss, ein erhöhtes Risiko dar? Für beide Fragen gilt: Manchmal ja, manchmal nein. Es gibt Projekte, die man idealerweise nur mit einem der Grossen durchführt: Projekte, in denen der Brand, der internationale Footprint, die grossen Kapazitäten und das breite und diverse Wissen eine entscheidende Rolle spielt. Es gibt aber auch Projekte, für die sich ein Boutique-Berater weit besser eignet: Projekte mit kleinerem Scope, die tiefes Spezialwissen erfordern, flexible Beraterrollen und -einsätze erfordern sowie starken „hands-on“-Charakter haben (d.h. aber nicht weniger professionell durchgeführt werden).

 

Im „Graubereich“ wird es schwierig

Nicht alle Projekte lassen sich jedoch so eindeutig in die eine oder andere Kategorie einordnen. Zwischen den beiden „Extremen“ gibt es verschiedenste Ausprägungen von Projekten, die sowohl den Einsatz einer grossen Beratungsunternehmung als auch einen Boutique-Anbieter zulassen. In diesen Fällen empfiehlt es sich, sich als Kunde verschiedene Beratungsformen, -ansätze und -modelle anzusehen und genau die Vor- und Nachteile sowie die Passung auf die spezifischen Projektbedürfnisse jedes einzelnen Beratungsunternehmens abzuwägen. Erst dies gibt Entscheidungssicherheit, die Sicherheit, den richtigen Ansatz zum richtigen Preis eingekauft zu haben.

 

Regionale Unterschiede

Aber auch länderspezifisch unterschieden sich die Beratungsunternehmen. So ist im Verhältnis nur die Unternehmensberatung Deutschland und UK umsatzstärker als die Unternehmensberatung Schweiz. Weiter gibt es auch regionale Unterschiede, so steht die Unternehmensberatung Berlin stark für den öffentlichen Sektor, wohingegen die Unternehmensberatung Frankfurt für die Finanzdienstleistungsindustrie steht.

 

Unterstützung durch consultingsearcher® und Cardea

Als Experte in der Vermittlung von Beratern, beschäftigt sich die Cardea AG seit über einem Jahrzehnt damit, Transparenz in den Beratungsmarkt zu bringen und mittelständische oder grosse Kundenunternehmen bei der Beraterauswahl sachlich zu unterstützen.

Mit Cardea’s neuester web-basierter Dienstleistung, consultingsearcher®, können Kundenunternehmen Beratungsunternehmen mit geprüften Beraterkompetenzen finden. Dies hilft in einer ersten Such- oder Screening-Phase für die Identifikation potentiell geeigneter Beratungsunternehmen für die eigene Problemstellung.

consultingsearcher® kann jedoch nicht die detaillierte Evaluation der spezifischen für einen Kunden und sein Projekt zentralen Anforderungen an die externen Berater ersetzen. Unterstützung in diesen Phasen bieten die Experten bei Cardea, mit ihrer Erfahrung aus vielfältigen Such- und Evaluationsmandaten.

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